
Ich habe die Meghan-Markle-One-Pot-Spaghetti gemacht. Und wisst ihr was? Sie sind superlecker. So.
Da mag das Internet noch so sehr „kontrovers“ schreien, die ganze Familie fand sie klasse und sie sind wirklich easy und vor allem schnell zu machen. Hat genau eine Folge „With Love, Meghan“ gedauert, dann stand das Essen auf dem Tisch.
Das fotografische Festhalten des Ergebnisses habe ich vor lauter Hunger völlig vergessen. Vielleicht denke ich beim nächsten Mal dran, ich bin sicher, dass ich diese Spaghetti in den nächsten Tagen noch einmal machen werde. Meine Version ist ein wenig abgewandelt:
Kirschtomaten halbieren und zusammen mit viel Knoblauch kurz bei großer Hitze anbraten (mir kam es komisch vor, den ganzen Topf insgesamt nur ein paar Minuten auf dem Herd zu haben), dann die Spaghetti trocken und ungekocht on top (habe die am längsten zu kochenden im Supermarkt ausgewählt mit 11 Minuten bis al dente), ordentlich Olivenöl, einen Streifen Zitronenschale, Salz, etwas frische Chili und, weil ich kein frisches Basilikum bekommen habe, italienische Tiefkühl-Kräuter dazu. Danach einen Liter (weil ich fast anderthalb Packungen Pasta dazugegeben habe) heißes Wasser darüber gießen, Deckel drauf und 11 Minuten bzw. bis al dente köcheln. Dann auf etwas Rucola anrichten (den ich nicht mitkochen wollte wie in ihrem Rezept den Grünkohl) , ich habe noch Pecorino und Burrata dazugegeben. Perfekt.
Ich mag es, nach der Arbeit zu kochen und dabei eine Serie zu schauen. Das ist mein Herunterkommen nach der Arbeit, ich will nicht angesprochen werden und nicht denken müssen. Dabei habe ich die ganzen letzten Monate versucht, das unter Gleichberechtigungs-Gesichtspunkten wegzuoptimieren, aber letztendlich a) gefällt es mir doch ganz gut und b) tue ich mir so schwer, den Rest der Familie zur Mitarbeit zu animieren. Das erfordert wahrscheinlich erstmal Durchhaltevermögen und das habe ich momentan einfach nicht. Was mich auch wieder ärgert.
Aber beim Kochen lassen sie mich wenigstens in Ruhe, wahrscheinlich aus purer Angst, um nicht unfreiwillig doch eine Aufgabe übernehmen zu müssen.
Zum Ausgleich überlasse ich ihnen danach die Küche, das klappt besser – weil ich die Proteste (der Kinder, der Mann macht es klaglos) ignoriere und mich ins Schlafzimmer verziehe. Win-win.
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