16. Februar: Viren überall.

Huch. Jetzt sind doch 3 Wochen vergangen. Blödes, blödes Corona. Nachdem Halsschmerzen und Nebenhöhlenentzündung durch waren, habe ich zum allerersten Mal in meinem Leben auch noch Herpes bekommen. Mein Immunsystem hat sich ganz schön verabschiedet, ich bin auch noch immer nicht fit, Erkältungssymptome sind noch immer da.

Vor anderthalb Wochen meinte dann das frisch geimpfte Kind am Freitagabend um 8, dass er furchtbar müde sei. Ha. Nachtigall, ick hör dir trapsen.

Und na klar war der Test tags darauf positiv. Er hatte es aus der Schule vom Banknachbar. Wir haben beschlossen, die Jungs zusammen zu lassen, weil es sonst das unvermeidliche nur herausgezögert hätte. Der Plan ging auf, ein paar Tage später hatte auch der Bruder Halskratzen. Der Gatte hat in der Zeit ziemlich viele Tests mitgemacht und schwankte zwischen Hypochondrie, Panik und Heldenmut.

So lange, bis ich in unserem Virenloch auch Panik hatte, mich unmittelbar wieder anzustecken und wir die Kiddies doch nach oben in ihre Zimmer verbannt haben. Sehr zu ihrer Zufriedenheit, der eine tat nach ein paar Tagen kund, dass er eigentlich nie mehr negativ getestet werden möchte (ist übrigens auch akut noch nicht freigetestet… ob er wohl aus purer Willenskraft noch ein paar Viren in sich hält? Seinen Spitznamen hat er jedenfalls schon umgedichtet in Posi-xxxi). Sie hocken den ganzen Tag im abgedunkelten Zimmer, sehen fern, weil wir ihnen den Fernseher überlassen haben, essen ununterbrochen (Snackification at its best – nur blöderweise nicht gesund. Apropos: Mom hack! Ich kaufe die Snacks gerade nur in der Babyabteilung, alles bio, wenig Zucker, wenig Salz. Finde mich selbst ganz genial dafür. Und außer ein paar geschmacklichen Entgleisungen, die nach Pappe schmeckten oder brutal harten Keksen, die wahrscheinlich fürs Einspeicheln durch zahnlose Babys gemacht wurden, funktioniert es ganz gut.), stapeln das Geschirr im Zimmer, bleiben bis Mitternacht auf, schlafen bis halb 12 mittags und haben sich seit zwei Wochen nicht gewaschen oder angezogen.

Ein Blick in die nicht allzuferne Zukunft mit zwei Teenagern daheim? Au weia.

Kind 1: „Boah, die hat mit dem Stäbchen dreimal so fest reingestochert, dass ich rülpsen musste.“

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